Baumwolldocht oder Holzdocht – Welcher passt zu dir?

Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Vielmehr kommt es darauf an, was dir am besten gefällt. Magst du eine klassische, helle Kerzenflamme oder ein leichtes Glühen? Stehst du auf eine leichte oder eine stärkere Duftentfaltung? Möchtest du ein stilles, romantisches Licht oder lieber ein sanftes Glimmen mit einem gemütlichen Lagerfeuerknistern

Um dir die Entscheidung einfacher zu gestalten, klären wir hier die wichtigsten Facts über die verschiedenen Dochtarten:

Der klassische Baumwolldocht

 

Wir kennen und lieben ihn alle. Ein Stück Baumwoll-Seil, was aus dem Wachs rausschaut und hell brennt. Obwohl es sich recht simpel anhört, so ganz einfach ist es nun doch nicht. Unzählige Stunden und verschiedene Tests hat es benötigt, um den perfekten Baumwolldocht zu finden. Dabei war es uns wichtig, dass der Docht gleichmäßig abbrennt und sich keine Wachsrückstände bilden. Er sollte die naturreinen ätherischen Öle im Raum gleichmäßig verteilen, ohne dabei zu rußen. Nach langem rumprobieren haben wir ihn endlich – Tadaaa!

Was ist das Besondere am Baumwolldocht?

Der Baumwolldocht brennt in einer klassischen Flamme. Viele, womöglich auch du, sind mit dieser typischen Kerzenflamme vertraut. Er ist hell und bildet einen angenehmen Leuchtkegel. Beim Abbrennen ist der Baumwolldocht leise und flackert gelegentlich leicht – was übrigens in einigen Religionen, Riten und Kulturen als ein Zeichen gewertet wird. Jedoch überlassen wir dir die Entscheidung, wie du das Flackern einer Kerze bewertest…ein spiritueller Geist oder doch nur der Wind ? 

Bei einem Baumwolldocht ist es wichtig, ihn vor dem Anzünden auf ca. 5mm zu kürzen. Es verhindert eine starke Rußbildung und eine zu hohe Flamme. Oft bildet sich bei einem zu langen Docht eine kleine Kugel am Dochtkopf und es riecht leicht verbrannt. Das wollen wir natürlich bei einer Aromakerze vermeiden – deswegen immer kürzen, bitte!

 

Der knisternde Holzdocht

 

An unserem UpCandle Holzdocht haben wir lange getüftelt/gearbeitet um die optimale  Lösung zu finden. Unsere Tische in der UpCandle Manufaktur waren voll mit Kerzen um viele, verschiedene Tests durchzuführen. Bei jeder einzelnen Kerze haben wir das Abbrennverhalten protokolliert und schließlich das beste Ergebnis gefunden!

Was ist das Einzigartige an unserem Holzdocht?

Für unseren UpCandle Holzdocht verwenden wir ausschließlich Birkenholz aus Süddeutschland. Anders als bei herkömmlichen Holzdochten auf dem Markt, wurde unser UpCandle Holzdocht nicht zusammengepresst und mit chemischen Inhaltsstoffen behandelt. Er ist aus einem Stück Holz und jeder einzelne hat eine individuelle Maserung. 

Durch die natürliche Beschaffenheit knistert er beim Abbrennen, was an ein gemütliches Lagerfeuer erinnert. Der Holzdocht brennt nicht hell – vielmehr glüht er leicht. Dadurch können sich die naturreinen ätherischen Öle besser entfalten, da es zu keiner starken Hitzeentwicklung kommt und die Öle nicht verbrennen. Zudem musst du den Holzdocht nicht kürzen, da er recht langsam abbrennt und verglüht.

 

Hier nochmal die Unterschiede der beiden Dochte zusammengefasst:

 

Klassischer Baumwolldocht:

  • Helle Flammenbildung 
  • Gewohnte Kerzenatmosphäre
  • Gleichmäßige Duftentfaltung im Raum
  • Muss regelmäßig auf 5 mm gekürzt werden

 

Holzdocht

  • Natürliches Birkenholzfurnier
  • Knisternder Lagerfeuer-Effekt
  • Leichtes Glühen – keine helle Flamme
  • Entfaltung der natürlichen ätherischen Öle im Raum
  • keine Rußentwicklung

 

Im Grunde genommen haben beide Dochtarten ihre Vorteile. Es kommt wirklich darauf an, was dir am besten gefällt. Probier es einfach aus ! Wir hoffen, dass wir dir einen Einblick schaffen konnten. Um dir das beste Aromaerlebnis bieten zu können, empfehlen wir bei beiden Dochtarten eine maximale Brenndauer von 2 Stunden.

 

Hast du noch Fragen zu unseren Dochten? Dann schreib uns doch gerne eine Mail an: service@upcandle.de